Wie wir zu den Ponys und Islandpferden kamen

Christine

Meine Leidenschaft gilt den Ponys und das schon seit ich denken kann. Mit acht Jahren wurde mein Traum wahr und ich bekam (fast) zwei Shettys. Eigentlich war es so, dass nicht ich die Ponys bekam, sondern mein Opa sich seinen Traum erfüllte und ein Kutschgespann kaufte. Aber ich durfte die Ponys jederzeit reiten und versorgen, also waren sie quasi wie eigene Ponys. Max und Flora hießen die beiden. Max war frech und hat einen immer mit Vergnügen abgeworfen, Flora aber war das Traumkinderpony.
Flora war mein Herzenspferd, aber wie besonders dieses Pony eigentlich war, ist mir erst später klar geworden. Oft war ich stundenlang mit ihr im Gelände unterwegs, sie war immer lauffreudig und sensibel aber zugleich artig und hat mich immer gut wieder nach Hause gebracht. Und das alles zunächst ohne Reitunterricht, den bekam ich nämlich erst zwei Jahre später, nachdem ich meine Eltern lange genug damit genervt hatte.
Max und Flora waren bis zu ihrem Tod 2008 sehr wichtige Begleiter in meinem Leben und legten quasi den Grundstein für meine Ponylaufbahn.

2008 war sowieso ein schicksalsträchtiges Jahr für mich, denn ich kam zum ersten Mal mit Islandpferden in Kontakt, und zwar auf dem Islandpferdehof Weihungstal. Dieser Ort sollte für die nächsten Jahre mein zweites Zuhause werden, denn es dauerte nicht lange und ich war hoffnungslos vom Islandpferdevirus infiziert. Nach meinem Physikstudium ergriff ich 2010 dann die Chance und machte ein dreimonatiges Praktikum bei Rosl Rößner auf dem Islandpferdegestüt Gut Waldeck. Anschließend kaufte ich mein erstes Islandpferd, meine damalige Reitbeteiligung Bera. 2011 folgte der IPZV Sachkundenachweis und das Reitabzeichen in Bronze. Das Reitabzeichen in Silber absolvierte ich ein Jahr später, in diesem Jahr kaufte ich auch Rosi, mein zweites Islandpferd. 2013 konnte ich auf Gut Waldeck die Ausbildung zum IPZV Trainer C erfolgreich abschließen.

Shetlandponys Max und Flora im Schnee
Islandpony Bera mit Reiterin und Hund

Albrecht

Ich kam, wie so viele Männer, erst durch meine Frau zum Pferd. Meine besondere Zuneigung galt vor allem Max, der zwar kein großer Kinderfreund war, mich großen Kerl aber richtig super fand. Max erweckte in mir die Shettyleidenschaft und so folgte dann 2009 Chicco, ebenfalls ein Shetlandpony. 

Shetlandpony steht auf dem Podest auf unserem Reitplatz